1. Quartal

07März2012

So heute ist der 07/March/2012 und was ist an diesem Tag so besonders? Naja vielleicht weil ich heute genau 3 Monate in Neuseeland bin. Ja krasse kacke schon 3 Monate und alles ist soweit herrlich! Gut manche Tage sind eben so da kann man genauso wenig gute Laune erzwingen, wie gutes Wetter, aber es kann ja auch nicht jeden Tag die Sonne scheinen.  Ich bin immer noch in Wellington, arbeite immer noch im Embassy Theatre und es macht auch verdammt Spass da! Wie gesagt wenn man so einen gewissen Alltag hat dann ist es auch gar nicht mal so spannend darueber zu berichten. Ich moechte auch nicht damit anfangen, wie oft ich mit meinen Arbeitskollegen trinken gehe, denn es soll ja nicht jeder wissen wie oft ich Alkohol konsumiere, nicht war Mutti? Lustig ist auf alle Faelle wenn man mit Kiwis alt bekannte Spiele spielt, wie zum Beispiel "Wenn ich du waere...". Die Leute hier so um meines Alters herum sind genauso bekloppt wie wir in Deutschland. Zu lustige Storys, die ich jetzt nicht alle erzaehlen moechte! Ach eine kann ich doch erzaehlen, so viel Zeit muss sein. Okay es war ein Dienstagabend und wie schon gesagt spielten wir das Spiel "wenn ich du waere.." und wer musste nur in Unterhose bekleidet durch einen Stadtpark quer durch die Sprinkleranlage rennen? Na klar ich und ein Arbeitskollege. Was man nicht alles macht wenn man etwas Alkohol getrunken hat und sehr dumme Spiele spielt. Egal ich fand es extrem lustig, die anderen waren geschockt und damit hat es doch seinen Zweck erfuellt.

So komm ich mal zu anderen Themen. Was vermiss ich an Deutschland, auf alle Faelle das Essen, weiches/ mehrlagiges Klopapier und klar diverse Personen. Was vermiss ich nicht an Deutschland, den Alltag und die Unfreundlichkeit der Deutschen. Manchmal bin ich total ueberfordert mit der Freundlichkeit und Hilfsbereichtschaft hier. Das ist schon auf Arbeit so, jedesmal bedankt sich irgendwer wenn ich einfach nur meinen Job mache. Sowas wuerde einem in Deutschland nie passieren, ausser der Chef kommt vielleicht aus dem freundlichen Ausland. Was habe ich bis jetzt hier so gelernt, naja das man auf alle Faelle einfach nur jeden Tag richtig geniessen sollte und manchmal echt nicht weiter, als bis morgen denken. Ja keine Angst ich war zwar schon faul, aber noch fauler kann ich nicht werden. Ach ja und wenn es Probleme gibt, dann einfach mal relaxen und einen Gang runter schalten, statt hoeher und gleich am Rad drehen.

Hmm die ersten 3 Monate sind geschafft und gingen auch ganz schnell um. Nochmal so lange und die Haelfte ist rum und dann muss man schon wieder darueber nachdenken wie es dann zu Hause weiter geht. Gerade jetzt mag ich gar nicht weg, obwohl es hier verdammt Teuer ist, das Wetter einen ganz schoen die Laune versauen kann und man manchmal den lieben langen Tag ueberhaupt nichts macht, was einen selbst dann schon in Bewegung zwingt. We will see, es ist noch eine verdammt lange Zeit bis dahin und es kann ja auch noch sehr viel passieren. Naechsten Monat erstmal einen kurzen Abstecher nach Australien und weiter gehts, denn the show must go on! See ya

Frage-Antwort-Spiel

12Feb2012

Hat er es doch geschafft sich mal wieder etwas Zeit zu nehmen und hier was rein zu schreiben. Ach ja viel passiert ist zwar nicht, aber ich will ja nicht die Leute Endtaeuschen, die hier taeglich reinschnuppern. Kommen wir zum Wetter, es ist sehr sonnig, aber ein bissel windig. Hmm ist nunmal Welli und daran hat man sich gewoehnt. Die See sieht heut sehr ruhig aus und vorallem herrlich blau. Ach am Besten ich mal ein Foto von meinem gerade Ausblick vom PC.

the view

Hmmkay Foto kommt noch, das will gerade alles nicht so ganz wie ich will! Ist auch ein komisches Betriebssystem nennt sich glaube Fedora. Hab davon zwar noch nie so wirklich gehoert, ist aber gar nicht mal so schnell! What ever... Ach ja es gibt eine Neuigkeit, ich wurde gestern ins Manager Office, vom Embassy Cinema, gebeten und ich bin gefeuert! Nein, I'm just joking. Die haben mich gefragt ob ich Interesse daran haette als Projektionist im Embassy zu arbeiten. Da hab ich natuerlich dankend abgelehnt und gesagt, ich mach doch nicht eure Drecksarbeit. Ohh my gosch I'm joking again. Ja klar hab ich die Stelle angenommen, erstens kommen mehr Stunden pro Woche zusammen und zweitens wahrscheinlich auch mehr Kohle. Ja was gibt es denn sonst noch so zu berichten, ist im Endeffekt fast alles nur Arbeit, die wirklich lustig ist und verdammt viel Spass macht. Zum Beispiel gestern durfte ich eine Stunde durch die Stadt laufen und Flyer an Leute verteilen. Fragt mich nicht wie ich es gemacht hab, aber ich hab alle 50 Flyer losbekommen und hab mir echt eine Wolf gelabert! Es tut aber gut mal seinen Schweinehund zu ueberwinden und wildfremde Menschen in einer anderen Sprache einfach mal ein Ohr abzukauen. Zwar werden viele den Flyer danach einfach weggeworfen haben, aber ich schaetze mal so 15 Personen hab ich dann im Embassy wieder getroffen. Ja wie gesagt viel gibt es gerade nicht zu berichten, ausser was halt so auf der Arbeit passiert. Spannend wird es ja dann erst wieder, wenn ich dann weiter ziehe. Aber bis dahin muss noch ein bissel Kohle reinkommen. Ja heute werde ich mir mal ein paar Filme im Kino anschauen, ich starte mit The Artist und ende mit Star Wars Episode 1 in 3D. Jut, jut das Bild fuege ich noch ein und ansonsten danke fuers lesen, eventueel fuers Kommentieren und bis zum naechsten mal. Ahoi-Brause

Wetter, Heimweh and something else

01Feb2012

Ja nach etwas laengerer Zeit gibts auch mal wieder was von mir. Soweit ist alles Top, ich arbeite, das Wetter ist soweit okay und seit gestern bin ich ganz auf mich allein gestellt. Das bedeutet es gibt gerade keine Deutschen hier die ich kenne und mit denen ich mich in meiner Muttersprache unterhalten koennte. Gar nicht mal so schlecht den ganzen tag Englisch zu sprechen und trotzdem noch am Akzent erkennt zu werden, woher man kommt. Mein Flatmate aus Kanada hat mich gleich gefragt ob ich Deutscher bin und dreimal koennt ihr raten woran er es erkannt hat. Wie auch immer, im Kino laeuft es super, Klasse Menschen und man hat da auch viel Spass! Irgendwie ist es trotzdem komisch, alles laeuft soweit gut, wenn nicht sogar super und trotzdem kommt ich gerade in die Phase das mir irgendwas fehlt. Das soll aber irgendwie ganz normal sein, hab ich mir sagen lassen und es wird sogar noch schlimmer. Mir egal, es haben andere vor mir geschafft und wieso sollte ich das dann nicht auch schaffen? Bald hab ich die zwei Monate voll, ging ganz schoen schnell. Jedenfalls geht es mir so, anderen ergeht es vielleicht anders. Ich hab von einem, mit dem ich nach Neuseeland geflogen bin gehoert, dass er schon wieder zu Hause ist. Fand ich ganz schoen krass, aber es gibt ja auch andere die sowas nach zwei Wochen schon beenden. Ach ja auf das einzige was ich aufpassen muss ist das ich hier nicht so viel Kohle ausgebe. Denn hier ist jeden Tag etwas los und man koennte ja jeden Tag in nen Pub gehen, oder auf Party. Wie zum Beispiel morgen zu Camo&Krooked, aber man goennt sich ja sonst nichts. Ja ich wohn jetzt in einer Flat dierekt auf dem Mount Victoria. Bei klarem Wetter ist es der wahrscheinlich geilste Ausblick, den ich jemals von einer Wohnung aus hatte! Der Heimweg ist zwar nach der Arbeit ein bissel dunkel, oder lang. Damit mein ich entweder geh ich die Strasse entlang und trag Wort woertlich die Kirche ums Dorf, oder ich geh durch den wunderschoenen Herr der Ringe Wald. Ohne scheiss ich geh mindestens einmal am Tag durch den Pinienwald von Herr der Ringe. Fragt mich jetzt aber bitte nicht aus welchem Teil und wann der im Film zu sehen ist! Wie gesagt es koennte mir nicht besser gehen, aber ein bissel Heimweh steckt dann trotzdem noch dahinter. Ich hab mir hier sogar schon einen Film im Kino angesehen, weil ich ja mal wirklich immer und staendig kostenlos ins Kino kann und die erste Begleitperson auch nur 2 NZD bezahlt, musste ich das doch mal ausnutzen. Obwohl ich das Original nicht kenne und auch die Buecher nicht gelesen habe und der Film auch nicht gerade die leichteste Kost ist, hab ich The Girl with the Dragen Tattoo verstanden, sogar manchmal mehr als die Personen die mit waren. Muhahahaha I'm so proud about myself. Nun ja es ist zwar viel Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen, aber das wichtigste hab ich ja jetzt schon geschrieben. Ansonsten bekommt man hier auch ganz schnell einen Alltag rein, wenn man arbeitet und es ist dann auch nicht mehr so spannend. Das kommt dann erst wieder, wenn ich wieder genug Geld zusammen habe, um weiter zu reisen. Okay ihr Menschen ganz weit weg, dann lasst euch nicht unter kriegen und vorallem nicht fertig machen. Bis zum naechsten mal! 

Berichtsheft

16Jan2012

Nach etwas längerer Zeit gibt’s jetzt auch mal wieder was von mir. Man kommt ja zu nichts, wenn man hier einen Job hat. Ja richtig ich arbeite seit einer Woche auf der Wee Red Barn. Zu meinen Aufgaben gehören, Erdbeeren pflücken, Himbeeren pflücken und immer wieder versuchen besser und vor allem schneller zu werden. Ach ist schon herrlich, wenn man nach so ca. 2h gebückter Haltung seine Füße nicht mehr spürt und Mr. Supervisor hinter einem steht und einen richtig Druck machen will. Ach jetzt wird er wieder so negativ, aber zu meiner Verteidigung stellt euch bitte einmal vor ihr steht 10h in der Hitze, in gebückter Haltung und sucht euch einen Wolf in jeden Erdbeerfeld. Schön ist es nicht, aber Hauptsache Geld kommt ein bissel in die Tasche. Uns wurde ja schon im IEP-Centrum davon abgeraten Fruit Picking zu machen, hab es mir gar nicht so hart vorgestellt, ist es aber! Irgendwie muss ich doch darüber lachen, was manche Chef’s doch für einen Idealvorstellung von einem Arbeitstier haben. Zu geil einfach nur. Wie gesagt man kommt nach 10h Feldarbeit etwas erledigt nach Hause, verblödet einfach nur, denn auch reden während der Arbeit ist verboten. Da hat der Christopher sich aber mal überlegt, dass macht der aber nicht lange mit und machte das einzig beste was er jemals machen konnte und hat sich in Wellington im Embassy Event Cinema beworben und hat auch heut eine Zusage bekommen. Weil was nützt mir schwer schufften, wenn ich hier eigentlich Englisch sprechen lernen wollte? Na wie auch immer, ab wahrscheinlich Donnerstag darf ich da anfangen und bin dann da wieder das kleine Mädchen für alles. Richtig gut hab ich mich bei meinem ersten Vorstellungsgespräch auf Englisch gefühlt. Ich habe über die Hälfte verstanden, wurde für mein „gutes“ Englisch gelobt und wie man sieht muss es auch gar nicht so schlecht gelaufen sein. So anderes Thema, ich lebe seit über einer Woche ohne Geld, aber das ist nicht schlimm, denn im Hostel wohnen nur geile Menschen und die Betreiber vom Hostel wollen die Miete jetzt auch nicht unbedingt gleich haben. Ja es ist zwar etwas ungewohnt, aber es geht auch ohne. Klar hab ich mir auch Geld hier geborgt, aber zu guten Konditionen. Ach was solls, so langsam aber sicher stellt man sich auf solche Situationen ein und genießt wirklich jede gute Nachricht. SO ich wird dann jetzt mal lieber schlafen gehen, bevor ich morgen wieder wie ein Sklave auf dem wunderschönen, formschönen Erdbeerfeld die Guten ins Töpfchen und die Schlechten ins Tütchen Spielen darf. Für wen es wieder zu negativ klingt, der darf wieder gern meckern allen anderen danke fürs lesen und bis bald.

Wellington

01Jan2012

Drei Tage Wellington, drei Tage Regen. Es gibt nichts besseres, als einen kleinen Ausflug in die coolest little capital in the world zu machen und im Dauerregen sich aus frust, weil man eh nichts anderes machen kann, die Innenstadt an zu schauen. An und fuer sich hat Wellington weniger als 200.000 Einwohner, aber dafuer genug Deutsche. Man braucht einfach nur auf der Strasse laufen und es kommen einen so viele entgegen, laufen hinter einen, oder arbeiten am Cabel Care Lane Ticketschalter, oder im YHA-Hostel an der Rezeption. Am anderen Ende der Welt fuehlt man sich doch wieder wie in Deutschland, auch vom Wetter. Aber nichts des zu trotz hat man da ja auch etwas erlebt. Ich habe mir vier Stunden, freiwillig und aus tiefster Ueberzeugung das te Papa National Museum angeschaut. Dazu muss ich ehrlich sagen das ich wahrscheinlich auch laenger drin geblieben waere, wenn mein Magen nicht so nach Nahrung geschrien haette. Fuer jeden der einmal in seinem Leben vor hat nach Neuseeland zu reisen und auch in Wellington ist muss sich das definitiv anschauen. Denn in nicht vielen Museen bei denen man ein Erdbeben miterleben kann. Die vielen anderen schoenen Dinge, die man in Wellington noch so erleben kann, habe ich von meiner Liste gestrichen wegen des schlechten Wetters. Es bringt mir ja nichts auf den Mount Victoria zu steigen und nichts zu sehen. Was aber auch sehr cool war, war eine Fahrt mit der Cabel Car Lane, ist zwar nichts anderes als eine Seilbahn, aber es war guenstig und ich war im trockenen. Der Ausblick von oben, ueber die Skyline von Welli war schon nicht schlecht, obwohl man nicht viel gesehen hat. Dann macht man auch noch einen kleinen Ausflug durch den Botanischen Garten und am Ende der Tour schaut man sich noch das Parlament an. Am Ende der drei Tage feiert man dann eben noch die NYE also Silvester und kommt gut ins neue Jahr. Genau neues Jahr, neues Glueck, neue Ziele, neue Erfolge, ich wuensche jedem ein gesundes, erfolgreiches, ausgeglichenes neues Jahr. Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht, denn ausrutschen konnte man ja selbst in Deutschland nicht. Weiter gehts mit reisen und Job finden. bis dahin

Gitta Staebe

28Dez2011

Ein weiterer Schritt fuer die Unabhaengigkeit in Neuseeland. Wir haben uns gestern ein Auto gekauft, ist zwar jetzt nicht das Neuste, auch wahrscheinlich nicht das Schoenste, aber fuer 1800NZD kann man da schon mal zuschlagen. Das Gute daran ist, dass wir uns es ja zu dritt geleistet haben, somit macht es pro Person nur 600NZD. Es ist ein Subaru Legacy Bj.1994, hat aber nur 201000km runter, aber allen Schnickschnack hat er. Ich hatte noch nie in einem Auto eine Klimatronic, elektrische Fensterheber, zwei Radios und zwei Dachfenster. Ach was solls, das Ding muss doch nur fuer ein Jahr halten und wenn nicht, dann wird es weiter verkauft. Hauptsache wir kommen mit unseren 115 Pferdchen von Punkt A nach Punkt B. Klar haben all diese kleinen Pferdchen auch nen riesen Durst, aber zum Glueck sind ja hier die Benzinpreise nur fast genauso teuer wie in Deutschland.

Heute versuch ich auch mal was ganz neues, ich halt mal den Daumen aus meiner Hand und versuch nach Wellington zu kommen. Wenn mich keiner vom Strassenrand aufnimmt, dann muss ich wohl, oder uebel die 90km laufen, aber scheiss drauf das gehoert dazu. Ja wieso ueberhaupt nach Wellington? Erster Grund, ich war noch nie da und muss mir schon mal die Hauptstadt anschauen, zweiter Grund Silvester ist in zwei Tagen und es waere ja sehr dumm von mir das irgendwo im nirgendwo zu feiern! So kann es auch passieren, dass ich wahrscheinlich die naechsten paar Tage nicht richtig aktiv ins Internet kommen kann. Ich wuensche schomal allen einen guten Rutsch ins Jahr 2012, macht euch nicht zu krasse Vorsaetze es ist nur ein weiteres Jahr. Bleibt anstaendig und macht wie immer nichts, was ich nicht auch machen wuerde. Also dann ich feiere eh 12h eher als ihr und dann werden wir mal sehen wer als erstes im neuen Jahr ist muhahahahahaha. Gut alles wichtige steht soweit drin, dann bis 2012 und aus!

Weihnachten bei 30 Grad

24Dez2011

Jeder der Weihnachten schon immer und staendig zu Hause bzw innerhalb Europas verbracht hat, weis das es zu Weihnachten immer kaelter ist, als im Sommer. Das ist der Vorteil, wenn man sich auf der Suedhalbkugel befindet. Denn hier ist Weihnachten direkt im Sommer und so richtig kommt man gar nicht in Stimmung. Klar ist es toll zu dieser Zeit halb nackt draussen rum zu springen, wo man sich sonst nicht ohne Wintermantel, Unterhemd, Thermohose und Regenschirm auf die Strasse traut. Doch wenn man diesen Krampf im Kopf hat das es zu Weihnachten immer kalt ist, dann kommt man hier auch irgendwie nicht ganz in Stimmung. Ueberall sieht man toll geschmueckte Haeuser, in jedem zweiten Vorgarten steht ein Kunststoffschneemann und in Auckland steht ein 10m Hoher Weihnachtsmann direkt an einem Gebaeude.

Weihnachtsmann

Ja da kennt man 24 Jahre nichts anderes und dann sowas bei solchen Wetter, aber was solls es ist auch mal was geiles Weihnachten direkt im Sommer. Alle die meinen Blog verfolgen, denen wuensche ich ein frohes Fest, schoene Geschenke, noch besseres Essen und bis zum neuen Jahr muessen die Pfunde wieder runter. Also dann ich muss in die Sonne. Bis bald

Masterton

18Dez2011

Nach einer eher harten Nacht im Auto, hart in der hinsicht, wenig schlaf, verdammt kalt und wie sollte es auch anders sein sehr Nass ging es aus Danneville in Richtung Wellington. Einmal mussten wir nochmal zu McDonalds, um da nicht unbedingt zu Fruehstuecken, aber wenigstens um da ins Internet zu kommen, um ein paar Mails zu checken und das Wetter. Auf dem State Highway 2 immer den schlechten Wetter nach ging es relativ zuegig nach Masterton. Mastertoin ist zwar fuer andere jetzt nicht der Anlaufpunkt schlecht hin, aber fuer mich war es vorerst das Ziel. Hier hab ich dann Thomas und Robert getroffen, die zur Zeit hier auf einen Weingut arbeiten und bei einer sehr netten Erfurterin untergekommen sind. Ja kaum ist man hier wird man doch ein klein bissel neidisch wie es ist einen Job zu haben und nicht immer mit dem schlechten Gewissen unterwegs ist, dass einem das geld viel zu frueh ausgeht. Auf gute Freunde kann man sich ja immer verlassen und somit hab ich hier erst einmal ein paar Tipps bekommen, wie, wo und was besser ist um an einen Job heran zu kommen. Ja das wird wohl jetzt in der kommenden Zeit meine Aufgabe schlecht hin sein. Okay wenn es mehr spannenderes zu berichten gibt, dann schreib ich wieder. Bis dahin.

Raglan, Rotorua, Napier

18Dez2011

Nachdem sich das Wetter im Norden einfach nicht bessern wollte, sind wir von Ahipara aus einmal bis Raglan durchgefahren, in der Hoffnung das es da besser ist und mit kleinem Zwischenstopp bei den Whangarei Falls. Ein sehr schoener 24m hoher Wasserfall. Nach einer Nacht im Auto, bei Regen und einer Temperatur von ca. 10 Grad versucht man am Morgen im Surferparadies auf ein paar Surfer zu stossen. Schlecht ist nur das die bei so nem Wetter auch nicht gerade unterwegs sind. Naja dann folgen wir der Wetterprognose und fahren eben nach Rotorua, ueber Waitomo Caves um uns da nochmal die Braid Vail Falls anzuschauen. Dieser Wasserfall war dann schon etwas hoeher, als der in Whangarei. Er betrug 55m und man hat ihn von unten kaum ganz in die Linse bekommen. In Rotorua endlich angekommen kamen wir aus leichten Regenfall in Dauerregen. Wenn es da nicht regnet koennte man so viel erleben, so viele schoene Dinge machen und auch so viel Geld dafuer ausgeben, aber es hat ja geregnet und aus den ganzen Touristenplaenen wurde nur eine erbitterte Suche nach einem Hostel. Irgendwie waren alle Hostels belegt, bis auf das Astray. Luus kann man zwar von einem Hostel nie erwarten und diesem war Platz auch Mangelware! 4 Leute konnten sich in einem 5qm grossen Zimmer reinquetschen., aber dafuer hat der Preis gestimmt. Ach und was man immer beachten sollte, wenn man sich ein Auto mietet und nur den einen Schluessel dafuer hat, dann sollte man diesen auch nie im Kofferraum einschliesen! Fuer den Schluesseldienst bezahlt man dann nochmalm 40NZD und dann kann es auch schon weiter gehen. Von Rotorua aus ging es dann Richtung Napier und auf dem Weg dahin kommt man an etwas vorbei was man so schnell nicht wieder erleben wird. Das Thermal Wonderland, es befindet sich in Waiotapu. Es stinkt zwar da sehr nach Schwefel und ich glaube die Luft ist auf dauer dann auch nicht so gesund, aber es der Hammer. Wenn man an einen solchen Mud Pool heran geht bund die ganze Zeit das Blubbern hoert und dann auch noch sieht wie der Schlamm jedes mal wie kochender Pudding blubbert dann hat das schon was. Ein ding war natuerlich noch besser. Faehrt man 13km weiter kommt an zu den Hot Springs und bei echt beschissenen Wetter lohnt es sich einfach mal fuer 14 NZD sich in einen 35-40 Grad warmen Pool zu chillen. Nach einer Nacht in Napier bekam man dann den ersten Sonnenstrahl nach fast einer Woche ins Gesicht. Natuerlich habe ich dieses gute Wetter gleich mal zum Longboarden ausgenutzt. Ich glaube ich bin noch nie frueh morgens 9 Uhr auf einer Strandpromenade Longboarden gewesen. Unsere Tagestour an diesem Tag war dann Cape Kidnappers um da ein paar Toelpeln zu begegnen. Nein damit meine ich nicht irgendwelche Idioten, sondern Voegel. Um aber dahin zu gelangen, muss man eine 8km Strandwanderung machen und nie Ebbe und Flut aus den Augen verlieren. Nach dieser Tour war ich verdammt fertig, meine Trekkingboots waren Nass, ich hatte Hunger, meine Beine wollten nicht mehr und Sonnenbrand gab es da auch for Free. Naja what ever, ich lebe noch, mir geht es gut und bald werde ich mich wieder auslassen! Bis dahin

Around the North

12Dez2011

Wenn man einmal auf dem State Highway 1 Richtung Cape Reinga unterwegs ist, dann hat man unterwegs so viele Punkte die man anfahren kann. Nicht alle schafft man, nicht alle lohnen sich und viele sind wahrscheinlich bei gutem Wetter noch besser, als bei Regen. Nur 45min braucht man circa von Auckland bis Warkworth. Aus der großen Stadt raus bemerkt man erstmal wie Neuseelands Städte eher einem Dorf bzw. einer Vorstadt ähneln. Um nicht zu sagen das es schlecht ist, sondern eher schön ruhig und ein netter Platz zum chillen. Doch wenn man auf der Suche nach einem Supermarkt ist, dann kann man sich da manchmal fast zu tote suchen. Weiter auf dem State Highway 1, der anfangs zwei- bis dreispurig anfing ging als normale Landstraße weiter durch den schönen Norden. Erste Sehenswürdigkeit auf unserem Plan war Cape Rodney, da eins zwei Bilder gemacht und ein bissel gefilmt. Weiter ging es zum Pakiri Beach, eine Region wo grob über den Daumen 50 Menschen wohnen, aber es 15 Schulkinder gibt. Nicht schlecht wenn man da manche deutsche Statistiken sieht. Trotz weniger Einwohner gibt es eine eigene Cricketmannschaft, eine Kirche, eine Schule, einen Campingplatz und eine nette, kräftige Neuseeländerin die in ihrem Wagen Paninis, Hot Dogs und „fucking hot“ Heißgetränke verkauft. Von da aus ging es dann auch gleich weiter nach Tinopai, über Wellsford; Kaiwaka und Maungaturoto. In Tinopai an sich eignen sich die Straßen zum Longboarden ganz und gar nicht. Die haben hier einen sehr groben Asphalt, dass wenn man einen Slide versucht erstmal eiskalt von seinem Griptape geschleudert wird. Ab Tinopai ging das herrlich schlechte Wetter erst richtig los. Windgeschwindigkeiten von so ca. 100-120km/h und leichter Regen. Wer aber für einen Tag noch nicht genug hat fährt von Tinopai weiter nach Dargaville. Durch Dargaville kann man selbst in der Nacht auch einfach nur durch fahren um eine schöne Nacht am Baylys Beach zu verbringen. Man braucht sich dann auch nicht wundern, wenn man morgens auf einen völlig überfüllten Surferstrand aufwacht, obwohl er in der Nacht zu vor nur von zwei Autos besucht war. Ja ihr hört richtig man fährt mit dem Auto direkt an den Strand und wer ganz cool ist, sogar ins Wasser, um sein kleines Fischerboot ins Wasser zu lassen. Machen wir mal weiter mit dem zweiten Tag!

Vom Baylys Beach ging es auf dem State Highway 12 weiter zum ersten Stopp, den Kauri Bäumen. Kauri Bäume sind Neuseelands älteste, höchste, dickste und schönste Regenwald Bäume. Wer genaueres über sie wissen möchte, der sollte es einfach mal googlen. Bilder von dem ganzen Spaß kann ich leider erst später Hochladen, da hier die Datenmenge auf 160MB pro Tag begrenzt ist. In dem Kauri Park in der Nähe von Kaihu stehen zwar nicht die höchsten, auch nicht die fettesten Bäume, aber man bekommt bei einer 40min Fußwanderung erst einmal einen Eindruck wie die Kiwis hier ihre restliche Flora und Fauna mit allen Mitteln retten und erhalten wollen. Bevor man das kleine Stückchen Land betreten darf muss man sich seine Schuhe abbürsten, dann sie mit Wasser abspülen und um die restlichen Bakterien noch zu entfernen wieder abbürsten. Und wenn man dann richtig große, richtig fette Kauris sehen möchte, fährt man so ca. noch 1h weiter Richtung Norden. Auf der Strecke dahin haben wir noch Fabian, ein 19 jähriger Holländer, aufgesammelt. Auf jeden Fall, wenn ihr die Bilder dann seht, wie hoch diese Bäume sind bzw. was für ein Durchmesser der dickste hat, dann steht man schon mal sehr erstaunt mitten im Jungle. Von da aus ging es dann relativ nicht zügig nach Ahipara. Ahipara ist der Beginn des Ninty Mile Beach, ein eher kleines, verschlafenes Örtchen. Was ich auf jeden Fall jedem empfehlen würde der sich eines Tages mal hier her verirrt, macht ein Check In im Endless Summer Lodge! Es ist ein absoluter Traum hier zu übernachten. Ich sag nur Meeresblick, schöne gepflegte Dielen, sehr freundliche Besitzer und die Nacht kostet in einem 4-Bettzimmer 28NZD einfach Traumhaft! Ja das Wetter ist gerade ein bissel blöd zu uns, weil eigentlich wollten wir heute schon zum Cape Reinga fahren, aber das wurde uns bei der Wetterlage eher abgeraten. So und was macht man dann wenn es draußen Regnet und ein gutes Lüftchen geht? Ja genau, man geht Surfen, oder man tut wenigstens so, als würde man eine Welle reiten können. Bis jetzt läuft hier alles super, ich sehe zwar mein Geld wie Sand zwischen meinen Fingern gehen, aber man kann doch nicht gleich von Anfang an schon einen auf dick Arbeiter machen! So dann bis zum nächsten mal.

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